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Hab ich’s oder hab ichs nicht?

Autorität funktioniert heute anders als früher. Menschen verhalten sich anders, deswegen führen Sie anders. Die Zeiten ändern sich gerade enorm. Und da gibt es Missverständnisse, die es auszuräumen gilt. Die wohl grösste Fehlannahme lautet: «Autorität hab ich – oder eben nicht.» Früher lief es so: Stellte ein Unter­ nehmen eine Führungskraft ein, dann galt der neue Vorgesetzte als Autorität: «Hier bin ich und das sag ich!» Diese Haltung funktioniert heute nicht mehr.

Das Thema Autorität lässt sich in zwei Begriffe unterteilen, die in diesem Zusam­ menhang enormes Differenzierungspotenzial haben. Wir unterscheiden zwischen Aufnahmeberechtigung und Aufnahmebereitschaft. Wenn Sie als Führungskraft aufnahmeberechtigt sind, dann haben Ihnen die Menschen in Ihrem Umfeld – Ihre Mitarbeiter – meist aufgrund Ihrer Position diese Berechtigung gegeben. Das ist eine intellektuelle Entscheidung, die Ihnen einen notwendigen Teil der Autorität gibt. Auf der anderen Seite steht die Aufnahmebereitschaft. Hier stellt sich die Frage: Sind Ihre Mitarbeiter überhaupt bereit, emotional Themen von Ihnen aufzunehmen? Hier geht es um Ihre Wirkung als Mensch.

Berechtigung und Bereitschaft lassen sich vereinfacht mit Position (Berechti­gung – intellektuell) und Person (Bereitschaft –  emotional)  erfassen.  Hinter der Position steht – im besten Fall – Kompetenz und hinter Person Sympathie. Jeder Mensch hat eine Sympathie­ und eine Kompetenzseite – die eine stärker, die andere in der Regel etwas schwächer ausgeprägt. Menschen, die uns extrem sympathisch sind, erscheinen uns oft weniger kompetent – sie sind zu freund­lich, um wirklich ergebnisorientiert zu arbeiten. Extrem kompetente Menschen hingegen schwächeln manchmal auf der Sympathieebene. Wichtig ist daher, dass wir eine Balance finden.

Hier kommt der Knackpunkt: Während früher die Position (Kompetenz) haupt­sächlich Autorität bestimmte, sind es heute Position und Person (Sympathie). Haben Sie eine höhere Kompetenz? Verbessern Sie Ihre Sympathiewerte. Wie? Indem Sie immer mehr erkennen, was Menschen doch für wundervolle Wesen sind. Haben Sie eine höhere Sympathie? Verbessern Sie Ihre Kompetenz. Wie? Indem Sie Ihr Thema tief beherrschen.

Wenn Sie Autorität so definieren, werden Sie einen Weg finden, Ihre Wirkung auf andere deutlich zu erhöhen. Und bitte machen Sie mit diesem Wissen jeden Menschen stärker. Damit wir die besten Menschen werden, die wir sein können.
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Boris Grundl | Text
Managementtrainer, Autor sowie Gründer und Inhaber des Grundl­Leadership­Instituts.

Ausgabe 3/2019

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Kleider machen Leader

Wohin entwickeln sich in der digitalisierten Welt die Dresscodes in Sachen Arbeitsbekleidung? Und: Ist das Erscheinungsbild in der Wirtschaftswelt wirklich (noch) matchentscheidend?

Die Antwort ist diese: Es ist zwar sicherlich nicht allein ausschlaggebend, wie man aussieht und angezogen ist, um in der Arbeits­ und Geschäftswelt ernst genommen zu werden – aber es kann ganz gewiss helfen. Wenn je­mand einen überzeugenden Auftritt hat, also mit seiner Garderobe, Wesensart, Figur und Frisur im Einklang scheint, ist man eher gewillt, ihr oder ihm Konzepte, Ideen oder Produkte abzukaufen. Natürlich müssen der Inhalt und die Substanz von Produkten, Botschaften und Entscheidungen genauso gewinnend sein.

Allerdings geht es dem klassischen Anzug zunehmend an den sprichwörtlichen Kragen: Die Menschen ar­beiten heute lieber in Jeans und Pullovern als in Hemd und Jackett. Dagegen kann man wenig tun – und man muss es auch nicht, denn die aufgelockerten Kleider­ordnungen entsprechen unserer Zeit, die vom Indivi­dualismus geprägt ist.

Dennoch ist die Verachtung der Klassik ein bisschen bedauerlich, denn die klassische Garderobe wurde von vielen Generationen von Schneidern dazu entwickelt, die meisten Menschen mithilfe von Stoff und Schnitt besser aussehen zu lassen. Sie kann körperliche Ab­weichungen korrigieren, Proportionen harmonischer erscheinen lassen und Mangelzustände in der Fitness kaschieren.

Doch die Klassik stellt sich den Herausforderungen. Die Vorstellung davon, was «ordentlich angezogen sein» bedeutet, ist, wie alles in dieser Welt, im stetigen Fluss. Fotos von Businessmeetings vor 50 Jahren sehen hoffnungslos steif und veraltet aus. Auch die 1980er­Jahre wirken schon von vorgestern. Und die Entwicklung geht stetig weiter. So gibt es heute auch in der Businessgarderobe Elemente, die man vor fünf Jahren noch als sicheres No-­Go angeschaut hätte:

Der Anzug ohne Krawatte beispielsweise – das galt mal als halb fertig angezogen, jetzt ist es normal. Wie das T­-Shirt zum Jackett.

„Die klassische Garderobe ist von Generationen von Schneidern dazu entwickelt worden, Menschen besser aussehen zu lassen.“

Das Zauberwort der Stunde heisst «Smart Casual».  Es bedeutet: lässig – aber nicht nachlässig. Gemeint ist eine Art entspannte Klassik, in der die wichtigen Merkmale der traditionellen Garderobe (Hemd, Hose, Jackett, Krawatte) weiter existieren, deren Gebrauch jedoch aufgelockert ist.

In der Geschäftswelt wird «Smart Casual» immer mehr zum Standard. Statt Anzüge trägt man freie Kombinationen aus Jackett, Hemd und Hose bzw. auf­ gelockerte Varianten des Anzugs und des Kostüms.

Der beliebte Hybrid­-Dresscode «Smart Casual» verbindet Nützliches mit dem Angenehmen, sprich:  Er schlägt einen Mittelweg zwischen Business­ und Freizeitbekleidung vor. Damit sich auch traditionelle Unternehmen ein bisschen New-­Economy­-Flair geben können und die Mitarbeitenden ohne Umziehen vom Meeting zum After­-Work-­Drink wechseln können.

«Smart» meint «schlau» und bezieht sich auf den legeren Look der zeitgenössischen Brainworker, der jungen Menschen, die in Cafés vor ihren Laptops sitzen statt im Grossraumbüro. Man will so clever und Erfolg versprechend wirken wie einer, der kraft seiner Ideen nach ganz oben kommt, nicht seines teuren Anzugs wegen.

„Das Businessmeeting im Unisex-Jogginganzug werden wir noch erleben.“

Denn die Klassik lernt von der Sportswear. So haben viele Hemden bereits Stretch­Beimischungen oder sind aus technischen Stoffen gefertigt; auch die Anzüge sind so leicht und dehnbar wie nie, und manche sind auch bereits aus denselben Stoffen genäht wie Jog­ginganzüge. Dann braucht es eigentlich nur noch ein paar coole Sneakers, und man kann nahtlos und ohne sich umzuziehen vom Büro – ins Fitnesstraining. Jetzt müsste man nur noch herausfinden, wie man in Form bleibt, ohne dafür zu schwitzen. Ich bin sicher, dass die Pharmaindustrie schon entsprechende Lifestyle­-Angebote in Arbeit hat. Und zwar für Männer und für Frauen.

Oder vielleicht sagt man in Zukunft einfach ge­schlechtsneutral bzw. «gender-­fluid» für Menschen?

Denn auch das ist eine Konstante der jüngeren Mode­geschichte: Mann und Frau gleichen sich äusserlich immer mehr an.
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Jeroen van Rooijen | Text
Journalist / Konzepter in Sachen Mode und Stil
www.vanrooijen.ch

Ausgabe 3/2019

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«wecoach» – eine digitale Lösung für Ihre Führungs- und Teamentwicklung

Die Herausforderung

Die Digitalisierung der Wirtschaft beschleunigt und intensiviert Veränderungsprozesse in Firmen – Disruption und agile Wirtschaft sind in aller Munde. Gefordert sind offene Kommunikation, agile Formen der Zusammenarbeit in Projekten und kollektive Abstimmungsprozesse in zunehmend selbstständigen Teams. Führungskräfte benötigen daher ein Instrument, um mit ihrem Team Innovationen voranzutreiben, sich mit Veränderungen auseinanderzusetzen und die eigene Arbeitssituation zu optimieren.

Die Antwort: «wecoach»

Der wecoach ist ein intelligenter, webbasierter Coach für Führungskräfte. Er befähigt sie, gemeinsam mit dem Team Arbeitsbedingungen und Teamklima zu verbessern. Er coacht durch einen automatisierten Chat, vermittelt Fachwissen, erteilt Aufgaben, regt zur Selbstreflexion an und setzt Befragungen ein. Zudem überprüft der wecoach den Prozess und die Wirkung im Team. Der Software-unterstützte Teamentwicklungsprozess fördert die offene Kommunikation sowie die Erarbeitung konkreter Verbesserungsmassnahmen. Der wecoach basiert auf Regeln, welche aus unserer langjährigen Beratungserfahrung, aus Fokusgruppen mit Führungskräfte und der Fachliteratur inkl. eigener Forschung zu Veränderungsprozessen stammen. Führungskräfte und ihre Teams füttern den wecoach über Formulare und Befragungen mit Daten, sodass er mit der Zeit auf jede/n persönlich eingehen kann.

Die Entwicklung des wecoachs

Die Corporate Health Solutions GmbH als Spin-off der Universität Zürich (UZH) hat den wecoach zusammen mit der Abteilung Public and Organizational Health (UZH), dem Center for Digital Health Interventions (ETH Zürich/Universität St. Gallen), der Schweizer Kader Organisation (SKO) und dem Universitätsspital Zürich entwickelt. Die Kommission für Technologie und Innovation hat die Entwicklung des wecoachs finanziell unterstützt. Die Entwicklung des wecoachs folgte einem benutzerzentrierten Prozess mit Einbezug zahlreicher Führungskräfte aus verschiedensten Unternehmen. Verschiedene Pilotbetriebe testen derzeit die aktuelle Beta-Version. Am 31.10.17 erfolgt der offzielle Launch in einem gemeinsamen Event mit der SKO.

Der Spin-off Corporate Health Solutions – enge Verbindung von Forschung und Praxis

Ende 2014 haben drei Wissenschaftler der Universität Zürich die Corporate Health Solutions GmbH als Spin-off-Firma der Universität Zürich gegründet. Ziel des Spin-off ist, die langjährige Erfahrung ihrer Gründer mit der Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung attraktiver und wirksamer Angebote zur Gesundheitsentwicklung in Betrieben über digitale Tools breit verfügbar zu machen. Gleichzeitig generiert der wecoach anonymisierte Daten, welche wissenschaftlich ausgewertet und somit sowohl der praktischen Weiterentwicklung des wecoachs als auch der Forschung zugute kommen.


Demet Bicer

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Gegenüberstellung

01. Wie sollte ein Arbeitsort idealerweise gestaltet sein?

Ilona Schönle: Ideal wäre eine Symbiose aus Funktion, Inspiration, Individualität und Identifikation. Ein Arbeitsplatz sollte die Mitarbeitenden bei der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben unterstützen, sie zum Weiter- und Querdenken anregen, Treffpunkt für Interaktion sein und gleichzeitig Möglichkeiten der Regeneration und des Rückzugs bieten. Er sollte sich also flexibel an unterschiedliche Anforderungen der Aufgaben und individuelle Bedürfnisse der Mitarbeitenden anpassen. Der ideale Arbeitsplatz benötigt eine exakte Bedarfsanalyse mit anschliessender massgeschneiderter Planung.

Thomas Dienes: Eine der bedeutendsten aktuellen Trends ist die Digitalisierung in allen Bereichen unseres Lebens. Diese Entwicklung wird eine Optimierung der Arbeit in den Büros wie auch in der Produktion mit sich ziehen – und damit eine grundlegende Veränderung, wie wir arbeiten und welche Anforderungen an uns gestellt werden. Bei allen Veränderungen bleibt der Anspruch, einen menschengerechten Rahmen für die Menschen unterschiedlichster Generation zu bieten. Neben den rein arbeitsunterstützenden oder funktionalen Aspekten wird es immer bedeutender werden, angenehme Arbeitsorte für die Menschen zu schaffen. Die hohe Qualität des visuell und haptisch erfahrbaren Raumes und seines Equipments wird ein wesentliches Element einer menschengerechten Arbeitswelt sein, in der wir auch in Zukunft Menschen begeistern können, ihre Arbeit zu verrichten.

02. Wie sieht das Bürokonzept der Zukunft aus?

Ilona Schönle: Hier lautet das Schlagwort sicherlich Flexibilität. Die Digitalisierung erfordert von Unternehmen und Menschen eine teilweise radikale Anpassung oder sogar Neuerfindung. Büroräume werden durchlässiger und offener. Geteilte Arbeitszonen (Shared spaces) werden neben den eigenen Mitarbeitenden auch von Externen und Kunden oder auch für Co-Working genutzt. Einzelarbeitsplätze wandeln sich zu Arbeitswelten, die Raum bieten für CoCreation und kreatives Arbeiten. Grundsätzlich wird die Technik eine immer grössere Rolle spielen. Denn die zunehmende Mobilität und Flexibilität von Arbeitsmodellen erfordert einen entsprechenden Techniksupport. Wo der Mensch nicht mehr am Kabel hängt, wird das Arbeitsumfeld zur «Spielwiese».

Thomas Dienes: Innerhalb eines Arbeitsortes wächst das Bedürfnis nach Angeboten mit unterschiedlicher Qualität, um den unterschiedlichen Arten von Tätigkeiten und Anforderungen gerecht zu werden, die in schnellem Wechsel entstehen. In der richtigen Ausprägung und im richtigen Mix dieser Angebote zueinander entsteht ein passendes Bürokonzept für ein spezifisches Unternehmen zu einer bestimmten Zeit. Um notwendige und teilweise schwer absehbare Veränderungen in immer schnelleren Zyklen realisieren zu können, sind modulare und flexible Systeme bei Gebäuden, Einrichtungen und Infrastrukturen den Customized-Lösungen weit überlegen.

03. Design versus Funktionalität – was steht bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes im Vordergrund?

Ilona Schönle: Die neuen Arbeitswelten, wie wir sie auch bei Witzig The Office Company haben, bieten eine exzellente Vereinbarkeit von beidem. Gutes Design bietet Funktionalität und Ästhetik. Eine Arbeitsumgebung mag funktional sein, aber wenn die Mitarbeitenden sich nicht wohlfühlen, leidet die Produktivität. Der Arbeitsplatz sollte der mentalen und physischen Gesundheit der Mitarbeitenden dienen und ihnen eine stressfreie Erfüllung ihrer Aufgabe ermöglichen. Ästhetische Prinzipien sind ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Unternehmenskultur und prägend für Eigen- und Fremdbild der Organisation. Und wenn Führungskräfte gemeinsam mit ihren Teams in Open-Space-Büros agieren, anstatt sich in Einzelbüros abzuschotten, dann steht dahinter eine glaubwürdige und wertschätzende Arbeitskultur, die in hohem Masse identitätsstiftend wirkt.

Thomas Dienes: Im Spannungsfeld von Veränderungen im Umfeld und dem Wunsch der Menschen nach Ankerpunkten und Orten, an denen sie sich wohlfühlen, ist die Frage nach den richtigen Antworten bei der Konzeption des Arbeitsortes und -platzes zu sehen. USM bezieht hierzu eine sehr eindeutige Position: Es verschreibt sich seit jeher der funktionalen wie designorientierten Welt. Modulare Systeme können Lösungen anbieten, die bei der Gestaltung der Arbeitsumgebung ideal unterstützen und sich immer wieder den ändernden Ansprüchen der Mitarbeitenden und den Gesamtanforderungen einer Firma anpassen.
Vielfältige und spezifische Lösungen erzeugen, mit funktionalen und gleichzeitig designorientierten Produkten bestücken und sie immer wieder anpassen können – das ist die Antwort für die Zukunft.

Ilona Schönle, Unternehmenskommunikation, Witzig The Office Company AG

Dr. Thomas Dienes, Group Product Development Director bei USM U. Schärer Söhne AG

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Porsche Advanced Cockpit – zukunftsweisend digitalisiert

Die Digitalisierung des Automobils verändert die Mobilität stärker und schneller als je zuvor. Neue Anzeige- und Bedienkonzepte, intelligentere Assistenzsysteme und eine immer schnellere und leistungsfähigere Bordelektronik führen dazu, dass der Komfort, die Vernetzung mit der Aussenwelt und die Sicherheit ein neues Niveau erreichen.

Der neue Panamera ist ein Spiegelbild der digitalen Entwicklung; er ist das am weitesten digitalisierte und vernetzte Auto in der Porsche-Modellpalette. Dabei filtert die Elektronik das Fahrerlebnis nicht etwa weg. Porsche hat den Status quo der Digitalisierung genutzt, um höchsten Komfort mit maximaler Fahrdynamik und selbsterklärender Bedienung in Einklang zu bringen.

Das Porsche-typische Interieur wurde für den Panamera zukunftsweisend neu interpretiert. Blackpanel-Flächen und interaktive Displays verbinden die klare Visualität und selbstverständliche Bedienoberfläche von Smartphones und Tablets mit der praxisgerechten Steuerung eines Automobils. Klassische Hardkeys und konventionelle Instrumente wurden signifikant reduziert. Stattdessen dominieren im neuen Porsche Advanced Cockpit berührungssensitive Panels und individuell konfigurierbare Displays. Mit grossen Vorteilen für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere: Trotz eines deutlich erweiterten Angebots der Kommunikations-, Komfort- und Assistenzsysteme wurden Nutzung und Bedienung der verschiedenen Funktionen übersichtlicher und intuitiver. Das Porsche Advanced Cockpit transferiert dabei Bewährtes aus der analogen Welt in die digitale Gegenwart der Mobilität.

Porsche Connect Plus: Vernetzt mit dem World Wide Web

Die Schnittstelle in die Online-Welt beinhaltet beim Panamera unter anderem Apple CarPlay und die Porsche Car Connect App. Zu den via Smartphone und Apple Watch steuerbaren Funktionen gehören Safety Services wie die Pannenhilfe und der automatische Notruf, Security Services, also Fahrzeugortung bei Diebstahl und Meldung an eine Alarmzentrale, sowie Remote- & E-Mobility Services-Carfinder zum Abruf von Informationen sowie zur Steuerung von Funktionen. Ebenfalls integriert: ein LTE-Telefonmodul mit SIM-Kartenleser, ein drahtloser Internetzugang (WLAN-Hotspot), Echtzeit-Verkehrsinformationen sowie Google Earth und Google Street View.

Eine weitere Stufe der Online-Interaktion erschliesst sich über die Porsche Car Connect App. Damit ist es möglich, schon vor dem Start ein Navigationsziel per Smartphone und Google zu suchen, als Ziel zu speichern und später in das Porsche Communication Management (PCM) zu übertragen. Ebenfalls neu: Kalendereinträge und Kontakte mit hinterlegten Adressen lassen sich anzeigen, verwalten und in die Zielführung integrieren. Die mit GPS-Daten verknüpften Smartphone-Fotos können alternativ ebenso als Navigationsziele übernommen werden. Mittels PCM Connect greift der neue Panamera zudem auf eine nahezu grenzenlose Auswahl an Internet-Radiosendern und Online-Musiktiteln zu. Die Songs werden über Dienste wie Napster und radio.net abgerufen. Analog zur Porsche Car Connect App sind auch zahlreiche Funktionen von PCM Connect über die Apple Watch bedienbar. Via Connect Plus stehen zudem Apps zur Verfügung, beispielsweise zur Parkplatzsuche inklusive Anzeige der freien Plätze in Parkhäusern am Zielort oder in der Fahrzeugumgebung, zur Tankstellensuche inklusive Anzeige der Kraftstoffpreise, SMS per Sprachsteuerung, Twitter-Tweets werden vorgelesen, Infos eingeblendet – Event-Infos oder Nachrichten.

Der von Grund auf neu entwickelte Porsche Panamera ist Sportwagen und Luxuslimousine in einem. Motoren und Getriebe wurden neu konstruiert, das Fahrwerk perfektioniert, das Anzeige- und Bedienkonzept mit Multitouch-Steuerung zukunftsweisend interpretiert und das Design noch näher an den Kern der Marke gezeichnet.