Buchrezension: Charles Handy – The Age of Unreason

Charles Handy, irischer Wirtschafts- und Sozialphilosoph sowie Autor, hat mit seinem Buch «The Age of Unreason» (deutsch: «Das Zeitalter der Unvernunft») die Absicht, ein besseres Verständnis für die Veränderungen zu schaffen, die um uns herum stattfinden, damit wir – als Individuen sowie als Gesellschaft – weniger darunter leiden und mehr davon profitieren. Die These baut auf drei Annahmen auf:

1) Dass der Wandel dieses Mal anders ist: Er ist diskontinuierlich und nicht Teil eines Musters. Solche Diskontinuität tritt von Zeit zu Zeit in der Geschichte ein, obwohl dies verwirrend und verstörend ist, vor allem für Menschen in Machtpositionen.

2) Es sind die kleinen Veränderungen, die den grössten Unterschied in unserem Leben machen, auch wenn diese zu Beginn unbemerkt bleiben. Die Veränderungen in der Organisation unserer Arbeitsweise machen dabei den grössten Unterschied für unsere Lebensweise aus.

3) Diskontinuierlicher Wandel erfordert diskontinuierliches Umdenken, um damit umzugehen. Auch wenn die Gedanken auf den ersten Blick absurd erscheinen.

Die These umfasst die unterschiedlichen Aspekte, welche diese Veränderungen beeinflussen, einschliesslich beruflicher (Organisationen, in denen wir arbeiten), persönlicher und staatlicher. Das Hauptziel des Autors ist: «Wenn Leute anfangen, unvernünftig zu denken, und versuchen, ihre Welt so zu gestalten, wie sie meinen, dass sie aussehen sollte, dann werde ich zufrieden sein.»

Demet Bicer